Azubis für die Zerspanung finden wird schwerer, obwohl viele Jugendliche einen Platz suchen. Das Problem ist selten der Beruf, sondern dass Betrieb und Schüler sich nicht finden.
2025 blieben in Deutschland rund 54.400 Ausbildungsplätze unbesetzt. Gleichzeitig hatten rund 84.400 junge Menschen noch keinen Platz gefunden, so viele wie seit 2010 nicht mehr (BIBB, Dezember 2025).
Angebot und Nachfrage gibt es also. Sie treffen sich nur nicht. Viele Schüler kennen den Beruf Zerspanungsmechaniker gar nicht, und klassische Ausbildungsanzeigen erreichen sie dort nicht, wo sie ihre Zeit verbringen.
Schüler lesen keine Stellenbörsen, sie scrollen. Laut JIM-Studie 2025 gehören WhatsApp, Instagram, Snapchat und TikTok zu den meistgenutzten Apps der 12- bis 19-Jährigen; Facebook spielt bei ihnen kaum eine Rolle.
Kurze Videos aus der Werkstatt statt Textanzeigen. So sehen Schüler, was sie bei Ihnen wirklich machen.
Eltern reden bei der Berufswahl oft mit und kennen die Betriebe in der Gegend.
Eine Bewerbung muss in einer Minute am Handy gehen, ohne Anschreiben und Lebenslauf.
Ich habe 2017 selbst meine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker begonnen. Bevor ich unterschrieben habe, wollte ich vor allem eines wissen: Was mache ich da eigentlich den ganzen Tag?
Genau diese Fragen sollte eine Azubi-Anzeige beantworten:
Wir klären, wie viele Plätze, ab wann und was Ihren Betrieb ausmacht.
Kurze Videos und Fotos, am besten mit Ihren Azubis. Was gefilmt wird, besprechen wir vorher.
Auf Instagram und Facebook: Schüler in Ihrer Region, dazu ihre Eltern.
Kurzes Formular am Handy, kein Lebenslauf nötig.
Am besten innerhalb von 1–2 Tagen, mit Einladung zum Kennenlernen oder Praktikum.
Das Modell ist dasselbe wie bei Fachkräften: Einrichtung ab 500 €, Werbebudget ab 500 € im Monat direkt an Meta, dazu eine Prämie nach Absprache, fällig nur bei unterschriebenem Ausbildungsvertrag. Details: Was kostet Social Recruiting?
Ehrlich gesagt: Bei Fachkräften habe ich nachweisbare Ergebnisse, über 200 Bewerbungen in weniger als 5 Monaten. Azubi-Kampagnen biete ich neu an. Die Methode ist dieselbe, nur Zielgruppe und Inhalte sind auf Schüler zugeschnitten.
Früh. Viele Schüler entscheiden sich im Herbst und Winter vor dem Ausbildungsstart. Eine Kampagne ab Herbst gibt Zeit für Praktika und Kennenlernen.
Kaum, deshalb läuft die Kampagne vor allem auf Instagram. Facebook nutzen wir für die Eltern, die bei der Berufswahl mitreden.
Nein. Echte Handyvideos aus der Werkstatt wirken bei Schülern oft besser als ein Imagefilm. Wir sagen Ihnen, was Sie filmen sollen.
Ein paar kurze Fragen im Formular filtern vor, etwa Schulabschluss und Wohnort. Außerdem hilft ein Praktikum, bevor Sie einen Vertrag anbieten.
Azubi-Kampagnen biete ich neu an. Die Methode hat bei Fachkräften über 200 Bewerbungen in weniger als 5 Monaten gebracht. Ich selbst habe die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker gemacht und weiß, was Schüler vor der Entscheidung wissen wollen.
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, wie Ihr Betrieb bei Schülern in Ihrer Region sichtbar wird.
Mehr lesen: Zerspanungsmechaniker finden: 6 Wege im Vergleich · Fachkräfte für die Zerspanung gewinnen · Was kostet Social Recruiting? · Startseite
Quellen: BIBB-Pressemitteilung 40/2025 vom 10.12.2025 (rund 54.400 unbesetzte Ausbildungsstellen, rund 84.400 unversorgte Bewerber); JIM-Studie 2025 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (meistgenutzte Apps der 12- bis 19-Jährigen).